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"Night Vigil" in Befort zum Gedenken der gefallenen der Ardennenoffensive

Fotoën ënnert dem Text

Ursprung und Kontext

Die „Night Vigil“ in Beaufort ist eine nächtliche Gedenkveranstaltung, die den im Raum Beaufort während der Ardennenoffensive im Dezember 1944 gefallenen alliierten Soldaten gewidmet ist. Sie steht in der Tradition luxemburgischer und internationaler Erinnerungskultur, die den Opfern des Zweiten Weltkrieges nicht nur in offiziellen Staatsakten, sondern auch durch lokale, gemeinschaftlich getragene Rituale gedenkt.

Die Region Beaufort lag während der Ardennenoffensive in unmittelbarer Nähe zu bedeutenden Kampfzonen. In den Wintertagen 1944/45 bewegten sich amerikanische Truppen durch die Wälder und Dörfer des Müllerthals, während deutsche Einheiten versuchten, ihre Angriffe auf Bastogne und die Verkehrsachsen nach Westen zu stützen. Beaufort selbst blieb zwar von großflächigen Zerstörungen verschont, war jedoch mehrfach von Truppenbewegungen, Luftaufklärung und vereinzelten militärischen Aktionen betroffen.

Entstehung der Gedenkform

Die „Night Vigil“ entwickelte sich aus lokalen Initiativen von Veteranenverbänden, namendlich des "Cercle de la Garde Grand-Ducale" und der Gemeinde Beaufort. Im Mittelpunkt stand von Beginn an der Wunsch, jene Soldaten zu ehren, die fern ihrer Heimat in den luxemburgischen Wäldern ihr Leben verloren, oftmals ohne unmittelbare Grabstätte am Ort ihres Todes.

Die bewusste Entscheidung für eine nächtliche oder frühmorgendliche Form des Gedenkens verweist symbolisch auf die historischen Umstände der Ardennenoffensive: Kälte, Dunkelheit, Erschöpfung und Orientierungslosigkeit prägten den Alltag der Soldaten im Winter 1944. Die Vigil stellt somit nicht nur eine Erinnerung an konkrete Ereignisse dar, sondern auch eine emotionale Annäherung an die damaligen Erfahrungen.

D'AAAL war present mam President KOOS Fr., Kayser Guy an dem Fändeldréier Edmond SCHROEDER. D'Fotoë si vum KOOS Fr.

Amicale des Anciens Artilleurs Luxembourgeois

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